Chemische Energie
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Chemische Energie |
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Wilhelm Ostwald (links) hat in
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Als chemische Energie oder Reaktionswärme bezeichnet man die durch chemische
Reaktionen (bzw. Verbrennung) bei der Neuanordnung der Reaktionspartner
freisetzbare Energie. Findet die Reaktion unter konstantem Druck statt,
entspricht das dem Enthalpieumsatz (Verbrennungsenthalpie, Verbrennungswärme).
Zur Messung des Brennwerts wird ein Stoff unter Sauerstoffüberschuss
verbrannt. Der auf den Normzustand von 0 °C bezogene Brennwert Hs
und die fast identische (aber auf 25 °C bezogene) Standardverbrennungsenthalpie
ΔVH0 basieren auf den Verbrennungsprodukten
gasförmiges Kohlendioxid und Wasser, das bei diesen Temperaturen als Kondensat
vorliegt. Der Brennwert Hs
(von lat. superior) wird veraltet als oberer Heizwert Ho
bezeichnet. Zur Berechnung wird daher vom Brennwert die Verdampfungsenthalpie des bei der
Verbrennung entstandenen Wassers abgezogen. Daher liegen die Heizwerte
technischer Brennstoffe etwa 10 % (für Graphit 0 % und für Torf 35 %) Misst man den Brennwert in MJ pro kg, erhält man ca. 30 für Steinkohle, ca. 40 für Biodiesel und ca. 19 für trockenes Holz.
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