Wärmenergie
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Wärmenergie |
Nicolas Léonard Sadi Carnot |
In der Wärmelehre entspricht die Wärmemenge Q einer Energieform, die als thermische oder Wärmeenergie der ungeordneten Bewegung mikroskopischer Teilchen zuzuordnen ist und mit zunehmender Temperatur T steigt. Robert von Mayer fand im Jahre 1842 den 1. Hauptsatz der Thermodynamik, der heute so formuliert wird: Führt man einem System die Wärmemenge dQ zu und verrichtet die äußere Arbeit dW,
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![]() Julius Robert von Mayer |
Die Umsetzung thermischer Energie in Arbeit wird durch den 2. Hauptsatz der Thermodynamik eingeschränkt, den Carnot bereits im Jahre 1824 gefunden hatte. Die heute gebräuchliche Formulierung ist:
In einem abgeschlossenen thermodynamischen System kann die Entropie S nur zunehmen
Eine allgemein verständliche Aussage mit gleichem Inhalt ist, dass es ist nicht möglich ist, eine Maschine zu bauen,
die kontinuierlich Arbeit leistet, indem sie einem System Wärme entzieht. Die Formulierung von Kelvin und Planck lautet:
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Der reversible Carnot'sche Kreisprozess beschreibt |
Beim Durchlaufen der Isotherme wird die Wärme qzu = Th DS zugeführt, beim Kühlen die Wärme qab = Tc DS abgeführt. Die Differenz entspricht der geleisteten Arbeit WNutz. Damit ist der Wirkungsgrad h, das Verhältnis von Nutzenergie zur aufgewendeten Energie,
Nimmt man als Kühlmitteltemperatur 20 °C und als heiße Temperatur siedendes Wasser bei 100 °C, ergibt sich aus |